Presse

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Archiv Pressemeldungen

  • Dank adjuvanten Therapiemethoden: Nach Covid wieder zu voller Kraft
    (Perfect Doc & Age Care, Dezember 2021)

Wie wir mit adjuvanten Therapiemethoden unsere Akkus aufladen können.

Erschöpfung/Fatigue, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schwindel, Angst und Depressionen, Geruchs- und Geschmacksverlust - dies sind häufige Symptome einer LongCovid-Symptomatik. Gelesen hat es jeder schon. Doch was kann man tun, wenn man davon betroffen ist?

Warten, dass es von selbst besser wird? Besser nicht. Bei jeder Art von lang andauernden Beschwerden nach Covid sollte dringend ein Arzt konsultiert werden, um Organschäden auszuschließen. Nach der Überweisung durch den Arzt zur Long Covid-Ambulanz ist allerdings mit langen Wartezeiten zu rechnen, da diese oft heillos überfüllt sind.

Beim Überbrücken der Wartezeit fällt die Entscheidung nicht leicht, welche ergänzende Behandlung sinnvoll sein könnte oder was schlichtweg Humbug ist. Auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) kämpft immer wieder mit ihrem Image und viele fragen sich, ob sie wirklich helfen kann oder ob man daran glauben muss.

Fakt ist, dass viele Maßnahmen der chinesischen Medizin nicht nur empirisch seit über 2000 Jahren erprobt, sondern auch mittels vieler Studien nach westlichen Standards nachgewiesen sind.

Die große Stärke der chinesischen Medizin ist ihre Fähigkeit, individuell auf die Körperkonstitution des Einzelnen einzugehen. So kann sie helfen, bei jeglichen gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu begleiten und zu unterstützen - nicht nur bei LongCovid, sondern auch bei Verspannungen durch das Home-Office, bei Sorgen, Einsamkeit, und Überforderung. Ergänzend zur ärztlichen Therapie kann man so selbst etwas zur Genesung beitragen: die Resilienz stärken, Selbstheilungskräfte anregen und die Beziehung zum eigenen Körper wieder verbessern.

Die bekanntesten Methoden der traditionellen chinesischen Medizin sind Akupunktur und Kräutermedizin, die in Österreich nur von Ärzten mit entsprechenden Ärztekammerdiplomen angewendet werden dürfen.

Aber auch andere Maßnahmen, die schnell, kostengünstig und selbständig in den Alltag eingebaut werden können, sind hilfreich: TCM-Ernährungsberatung, Tuina-Massage, Shiatsu und Qi Gong...

Der vollständige Artikel kann nachgelesen werden unter www.perfectdoc.at/blog/gesundheit/dank-adjuvanten-therapiemethoden-nach-covid-wieder-zu-voller-kraft und www.agecare.at/blog/allgemein/dank-adjuvanten-therapiemethoden-nach-covid-wieder-zu-voller-kraft.

 

  • Position der TCM in der modernen Medizin
    (Kronen Zeitung, 31. Juli 2021)

Die vormals starke Abgrenzung westlicher von traditioneller Heilkunst wird mittlerweile zunehmend durch eine Kombination beider medizinischer Systeme abgelöst, so der Header zum Artikel auf Basis eines Interviews von Dr. Andrea Zauner-Dungl, Ärztin für physikalische Medizin.

Die Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), so wird im Artikel ausgeführt, beruhen auf Jahrtausende alten Beobachtungen. Sie sind die Basis der Diagnostik, die zu Behandlungskonzepten in der Akupunktur, der Tuina (chinesische Massageform) sowie der Heilkräuterlehre führen. Komplexe traditionelle Aufbereitungsprozesse der Kräuter stellen sicher, dass giftige Substanzen deaktiviert werden. Wichtige Naturstoffe, die zu den traditionellen chinesischen Heilkräutern gehören - z.B. Artemisinin oder Arsentrioxid - finden mittlerweile auch ihren Einsatz als moderne Medikamente (Tropenkrankheiten, Leukämie). Dennoch wird die TCM in westlichen Ländern nach wie vor als Teil der komplementären oder alternativen Heilmethoden betrachtet.

Positiver Effekt beruht auf Wirkstoffgemischen

Die Schwierigkeit besteht darin, dass sich die Wirksamkeit oft nicht auf eine einzelne Substanz zurückführen lässt. Ein traditionelles Arzneimittel ist häufig ein Gemisch verschiedenster Verbindungen, deren chemische Strukturen derzeit nicht definiert sind, aber gemeinsam zum therapeutischen Effekt führen. Gleichzeitig werden dadurch dosisabhängige schädliche Auswirkungen einer Einzelsubstanz vermieden. Gleiches gilt übrigens für die Teemischungen europäischer Heilkräuter. Daher reicht es nicht, nur Einzelkräuter auf ihre Wirkstoffe zu untersuchen, sondern auch komplexe Kräuterrezepturen auf ihre Wirkstoffgemische. Diese zu definieren bedeutet eine Herausforderung. Dennoch könnte das Repertoire der Traditionellen (chinesischen) Medizin eine gute Basis für moderne Medikamentenentwickler darstellen...

Der vollständige Artikel kann nachgelesen werden unter amp.krone.at/2473267.

 

  • TCM und COVID-19: Kombinierte Therapie
    (Österreichische Ärztezeitung Nr. 10, 25. Mai 2021)

In China, so der Artikel in der Ärztezeitung, wurden mehr als 90 Prozent der Patienten mit einer bestätigten COVID-19-Erkrankung mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) behandelt und dass es Studien zufolge durch eine Kombination von konventioneller Medizin mit TCM zu einem abgeschwächten Verlauf der Erkrankung kommt:

In der wissenschaftlichen Literatur wird aufgrund der TCM-Behandlungen ein Rückgang der klinischen Symptome bei COVID-Patienten bei 88,5 Prozent diskutiert. „Studien der Wuhan Shengyang Clinic mit mehr als 1.200 Patienten belegen sogar eine Verbesserung der Symptome bei 97 Prozent. Hervorzuheben sind Studiendaten, die eine Abschwächung der Verläufe bei kombinierter Therapie aus konventioneller Medizin und TCM bestätigen“, sagt Schmerker. Aufgrund solcher Daten sei in China auch die Kombination der beiden Medizinrichtungen empfohlen worden.

[…] Das National Health Committee in China empfiehlt Diagnose und Behandlung nach TCM und der konventionellen westlichen Medizin in integrierter Form durchzuführen. Bei diesen Empfehlungen stützen sich die Experten auf Studien und praktische Erfahrungen unter anderem aus Wuhan. Studiendaten belegen, dass leichte Symptome durch eine kombinierte Behandlung gelindert wurden und es „nur bei vier Prozent der Patienten zu einem Übergang von leicht-mittelschwer zu schwer-kritisch kam im Vergleich zu der konventionellen Behandlung mit zehn Prozent“, so Schmerker.

Der vollständige Artikel kann nachgelesen werden unter www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2021/oeaez-10-25052021/tcm-und-covid-19-kombinierte-therapie.html.

 

  • Chinesische Medizin nicht für den Ausbruch von Corona verantwortlich
    (APA-Meldung des DVTCM, 14. Jänner 2021)

Bezugnehmend auf die APA OTS Meldung vom 12.1.2021 „Irrsinniger Glaube - Johnson macht chinesische Medizin für Corona-Ausbruch verantwortlich“ möchte der Dachverband für Traditionelle Chinesische Medizin & verwandte Gesundheitslehren Österreich folgende Stellungnahme abgeben:

1. Zu Boris Johnsons Bedenken bezüglich der Verbindung von chinesischer Medizin mit der Verbreitung des Virus über Tierprodukte muss gesagt werden, dass ein Schwarzmarkt von artengeschützten Tieren so wenig mit der Chinesischen Medizin in Europa zu tun hat, wie der illegale Vertrieb von z.B. Medikamenten nach Betäubungsmittelgesetz mit der westlichen Schulmedizin. Eine solche Assoziation darf nicht entstehen und soll Patient*innen nicht verunsichern!

2. Darüber hinaus können wir versichern, dass die Schuppen des Gürteltiers Squama Manitis (chuan shan jia) in Österreich nicht verwendet werden, da es bei uns, wie auch in China, unter Artenschutz (CITES) steht. Auch Fledermausprodukte wie Vespertilionis Faeces (ye ming sha) werden hierzulande nicht verwendet.

3. Ebenso sind Sorgen über eine Infektionsgefahr durch Chinesische Medizin unangebracht, da die Produkte mehrfach qualitätsgeprüft sind. Aufgrund der Verarbeitungs- und Zubereitungsmethoden würden hitzeempfindliche CoV SARS2 Viren zu 100% zerstört werden. Eine Infektionsgefahr ist somit ausgeschlossen.

4. Eine Empfehlung für jene, die mit chinesischer Medizin ihre Vitalität oder Potenz fördern wollen, wäre die Therapie mit Kräuterprodukten. Durch die österreichische Ärztekammer geprüfte TCM Ärzt*innen helfen diesbezüglich gerne und kompetent weiter!